Rund um die Kamille

Allgemein, Ernährung


Da ich mich nun seit einigen Wochen auch damit beschäftige, wie ich meine Ernährung vernünftig gestalten kann, komm ich auch zu den Getränken - bin leider ein leidenschaftlicher Colatrinker, schmeckt einfach soooo lecker diese schwarzbraune Brühe. Naja ich kenne es noch von meiner Oma, als sie mit mir als Kleinkind in den umliegenden Wiesen und Brachflächen Kamille gesammelt hat - getrocknet und dann im Herbst und Winter einen leckeren Tee mit zubereitet hatte.

Naja habe ich mir einfach einmal gedacht, wieso sollte ich mich nicht auch mal ein wenig in die Natur begeben und ein paar Kamilleblüten sammeln, aus denen ich dann später einen Kamillentee brühen kann, oder ein Kamillendampfbad gegen Erkältung soll ja wahre Wunder wirken. Das sammeln ist zwar recht mühsam, da man nur die Blütenköpfe gebrauchen kann und dafür sorgen sollte, dass keine Stiele im Tee vorkommen, da diese schnell den Geschmack verfälschen können. Praktischerweise kann man das sammeln von Kamillenblüten mit ein wenig Bräunung verbinden, sofern das Wetter mitspielt. Kamille kann man eigentlich während der gesamten Blütezeit von Juni bis August sammeln, dabei sollte man aber aufpassen das man die Blüten nicht mit der Acker-Hundskamille verwechselt, die nicht so ein Aroma versprühen, wie die originalen Kamillepflanzen. Ebenfalls bei Schmerzen in Gelenken und Gliedern äußerst sinnvoll ist die Verwendung von Kamillenöl, welches schon in der Antike zu diesem Zwecke eingesetzt wurde.

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