Zwar etwas teurer als normale Reifen, sind die sogenannten Schlauchreifen - in denen der Schlauch in den Reifen eingenäht ist und man dadurch den Reifen sehr schnell wechseln kann, auch der Reibungswiderstand ist um einiges geringer, sodass man viel schneller über die Straßen rollt. Zwar muss der Reifen entweder mit Kleber oder mit einem Doppelseitigen Klebeband an das Laufrad geklebt werden, was aber in der Regel keine größeren Probleme macht, wenn man etwas Übung hat. Leider lassen sich Schlauchreifen bei einer Panne, so gut wie gar nicht mehr flicken - da man hier erst die Naht auftrennen müßte, die Reifenmantel und Schlauch miteinander verbindet.
Gute Schlauchreifen gibt es in einem Preisbereich von etwa 20 bis 30 Euro, diese Reifen reichen auf alle Fälle für den Amateursport und den Trainingsbetrieb aus. Zwar wird immer wieder erzählt, dass Schlauchreifen viel schneller Panne gehen würden, dies entspricht aber nicht der Wahrheit ähnlich wie bei Drahtreifen können auch Schlauchreifen eine Ewigkeit halten. Schlauchreifen sind besonders im Schadensfall ein Vorteil, da die Reifen nicht von der Felge rutschen und so einen direkten Sturz provozieren. Sofern ihre Trainingsstrecken relativ sauber sind und auch wenig Schlaglöcher aufweisen, bieten sich Schlauchreifen auf alle Fälle als Alternative zu den in den letzten Jahrzehnten aufgrund ihreres geringeren Preises in Mode gekommen Drahtreifen an.