Artikel 1 – ohne ende

Maja ist tot. Kurz nach ihrem 18. Geburtstag. Ein halbes Jahr später versucht Journalistin Svenja Peters herauszufinden, wer Maja war und warum sie gestorben ist. Dafür befragt sie Majas beste Freundin Nele, Majas Freund Luis und natürlich Majas Eltern – Olaf und Birgit. Dabei kratzt Svenja nicht nur gerade heilende Wunden auf, sondern übertritt auch rote Linien.

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Maja ist tot. Kurz nach ihrem 18. Geburtstag. Das war vor einem halben Jahr.

Die junge und ehrgeizige Journalistin Svenja Peters versucht im Interview mit Majas Eltern, Majas bester Freundin Nele und Majas Freund Luis herauszufinden, was zu Majas Tod geführt hat. Svenja ist dabei wenig einfühlsam und versucht eine zu reißerische Geschichte daraus zu machen. Tontechniker Nils muss immer wieder mit anhören, wie Svenja das Leid der anderen ständig provoziert. Die Interviews platzen und es bleiben rohe Interviewschnipsel, die von Maja und ihrem Umfeld erzählen. Maja selbst hören wir nur über alte Sprachnachrichten. Schlussendlich fährt Nils ein paar Tage nach den Aufnahmen erneut zu Majas Eltern, entschuldigt sich für seine Kollegin und erfährt von Vater Olaf eine ganz neue Seite in diesem Drama.

Das Hörspiel von Ronja und Ben von Rönne behandelt auf zarte, liebevolle Weise ein schweres Thema, ohne dabei an Tiefe und Emotionalität zu verlieren. Würde und die Entscheidung über das eigene Leben stehen hier zentral im Fokus. Alle Szenen wirken sehr authentisch – als quasi Making-of-Material, das nie veröffentlicht wurde.

Alle Folgen in der Übersicht

Die Macher*innen

Ronja von Rönne

Autorin

Ronja von Rönne ist Bloggerin, Schriftstellerin, Journalistin und Moderatorin. Seit 2012 betreibt sie ihren Blog „sudelheft” und arbeitet als Kolumnistin für ZEIT ONLINE. Ihr Roman „Wir kommen“ erschien im Aufbau-Verlag, ihre Kolumnensammlung „Heute ist leider schlecht – Beschwerden ans Leben“ bei S. Fischer. Aktuell präsentiert sie das arte Magazin „Streetphilosphy“ und für Audible den Podcast „Meine erste Million”.

Ben von Rönne

Autor

Ben von Rönne, ehemals Ben Bräunlich, ist ein deutscher Drehbuchautor. Bekannt ist er vor allem als gefeierter Tatort-Autor, seinen größten Erfolg feierte er allerdings mit der Emmy-prämierten Drehbuch zu dem WDR Film „Toter Winkel“. Und obwohl internationales Publikum Bens Talent anerkannt hat, würde seine Frau, Ronja von Rönne, übrigens widersprechen und schlicht behaupten, dass sein allergrößter Erfolg eigentlich ihre im letzten Jahr beschlossene Ehe sei. Ben von Rönne hat dieser Behauptung bis zum heutigen Redaktionsschluss nicht widersprochen.

Svenja Peters

Natalia Belitski

Svenja ist eine junge und ambitionierte Journalistin und möchte eine Story über Jugendliche veröffentlichen, die den Freitod gewählt haben. Um eine möglichst spannende und brisante Geschichte zu erzählen, geht sie dabei über die moralischen und journalistischen Grenzen hinweg und bedrängt ihre Interviewpartner*innen über die Schmerzgrenze hinaus. Am Ende steht sie mit dem Projekt allein da.

Natalia Belitski studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater an der „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Nach ihrem Erstengagement am Düsseldorfer Schauspielhaus war sie von 2011 – 2015 Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin. Mit der Hauptrolle in der preisgekrönten ARTE Produktion „About:Kate“ begeisterte sie erstmals ein großes Publikum. Sie spielte in diversen Kino- und Fernsehfilmen mit und wird demnächst als Ermittlerin in dem ZDF Krimi „Kolleginnen – Das Böse Kind“ zu sehen sein. Außerdem leiht sie auch Hörspielen und Hörbüchern ihre Stimme, wie z.B. „Isa“ von Wolfgang Herrnsdorf oder „Die Juten Sitten“ von Anna Basener.

Nils Raabe

Anton Weil

Nils ist Svenjas Tontechniker, der die ganzen Interviews aufnehmen soll. Er ist mit Svenjas zu forscher Interviewtechnik nicht einverstanden und bricht Interviews einfach ab. Er hat eine menschliche und gute Seite und konterkariert das knallharte journalistische Minenfeld.

Anton Weil absolvierte von 2010 bis 2014 sein Schauspielstudium an der Berliner Universität der Künste. Während des Studiums hatte er bereits verschiedene Theaterauftritte (u.a am Maxim Gorki Theater Berlin oder Hans Otto Theater Potsdam) und gastierte 2014 am Hamburger Schauspielhaus. Es folgten Engagements im In- und Ausland. Anton Weil wirkte außerdem in mehreren Kino-und Fernsehproduktionen (ARD; ZDF, arte) mit und war international u.a. in den schwedischen Serien „Der vierte Mann“ oder „Another Time. Another Life“ zu sehen. Er ist zudem als Sprecher für Hörspiele aktiv, u.a. in Projekten für das Deutschlandradio und das rbb Kulturradio.

Der Artikel im Grundgesetz

Artikel 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.