Wir schaffen das!

Fünf Jahre nach Merkels Satz „Wir schaffen das“ gehen wir auf die Suche: Haben wir es geschafft? Wo stimmt das, wo nicht, wie hat sich das Land verändert? Diese Fragen haben wir mit in die oberbayerische Provinz genommen und Antworten gesucht.

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Beschreibung

Nur wenige Sätze in der aktuellen deutschen Geschichte haben solche Strahlkraft entwickelt und sind so umstritten wie Angela Merkels „Wir schaffen das“, als im Sommer 2015 Hunderttausende Geflüchtete nach Deutschland kamen. Sie brachte am 31. August 2015 mit diesen drei Worten eine Haltung zum Ausdruck, die ihr in ganz Deutschland und inter-national Respekt einbrachte: Menschen, die ihre Heimat verlassen und nach Deutschland kommen, nehmen wir auf – und bekommen das hin, als Gesellschaft, als Land, als Wirt-schaft. So die Idee. Fünf Jahre später ist klar: Das Land hat sich verändert. Auf der einen Seite unzählige freundschaftliche Begegnungen im Alltag zwischen Menschen verschiedener Herkunft. Auf der anderen Seite wählen mehr Menschen rechtsextrem, und rassistische Anschläge gehören zu unserem Alltag.

Fünf Jahre nach Merkels Worten gehen wir deshalb auf die Suche: Haben wir es geschafft? Wo stimmt das, wo nicht, wie hat sich das Land verändert? Was davon war unumgänglich, was hätte anders laufen können oder müssen? Diese Fragen haben wir mitgenommen in die oberbayerische Provinz, in den Landkreis Weilheim-Schongau. Wir haben mit Menschen gesprochen, deren Leben sich durch die Worte der Bundeskanzlerin verändert hat: Die 2015 nach Deutschland geflohen sind, mit Menschen, die Geflüchtete auf- und angenommen haben, mit Menschen, die sich in Politik, Kirche, Gemeinde den neuen Verhältnissen gestellt haben.

UNSERE HOSTS & UNSERE PRODUCER

Lea Hampel

Lea Hampel arbeitet u.a. für die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und Zeit Online. Seit 2013 befasst sie sich journalistisch mit Migration und Integration von Geflüchteten, sowohl in Deutschland als auch beispielsweise in Flüchtlingslagern in Jordanien. Sie schrieb darüber in der SZ und anderen Medien. Ihren ersten Podcast „fakecast“ entwickelte sie mit einem Kollegen für den Bayrischen Rundfunk, und sie produziert regelmäßig Beiträge für den SZ Plan W Podcast.

Sham Jaff

Sham Jaff ist Politikwissenschaftlerin und freie Journalistin. Sie gibt den wöchentlichen Newsletter „What Happened Last Week“ heraus und ist jede Woche in der Wochendämmerung von hauseins als politische Analystin zu hören. Darüber hinaus produziert Sham Jaff innovative Formate zur Wissensvermittlung für staatliche Museen, Start-Ups in der Kultur- und Kreativbranche und Non-Profit-Organisationen. Sham Jaff ist im kurdischen Nordirak geboren und kam mit 8 Jahren nach Deutschland.

Susanne Klingner

Die Co-Gründerin und Geschäftsführerin von hauseins ist Journalistin in München mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Geschlecht. 2008 co-schrieb sie das Buch “Wir Alphamädchen”, 2011 veröffentlichte sie “Hab ich selbst gemacht”. Seit 2018 hostet sie den Plan W Podcast für die Süddeutsche Zeitung. Für ihre Podcastserie „Mind The Gap“ war sie für den Ernst-Schneider-Preis nominiert. Sie ist Produzentin von „Wir schaffen das! – Wie ein Satz Deutschland veränderte“.

hauseins

hauseins macht Podcasts. Katrin Rönicke und Susanne Klingner haben 2017 hauseins gegründet, um Podcast-Fans die Welt nach Hause zu bringen, ihnen die wunderbaren Geschichten des menschlichen Alltags zu erzählen, Politik verständlich zu erklären, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur zusammenzubringen. Die Podcasts entstehen nach journalistischen Standards – also mit viel Recherche, kritischem Nachfragen und manchmal auch einfach gut Zuhören.