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Zapping for Freedom

Die Pionierzeit des Free-TVs: Wir werfen einen unterhaltsamen, informativen und auch leicht nostalgischen Blick hinter die Kulissen der privaten Fernsehrevolution in Deutschland. Mit dabei: Hugo Egon Balder, Bastian Pastewka, Jürgen Doetz, Lilo Wanders und viele mehr!

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Was wäre das Fernsehen ohne Talkshows, ohne Trash, ohne Blockbuster und ohne die ganz große Samstag-Abend-Unterhaltung? Richtig, langweiliger. Auch wenn es manches davon vielleicht schon in einer anderen Form gab - dass die TV-Landschaft so bunt wurde, wie wir sie heute kennen, verdanken wir der Programmgesellschaft für Kabel und Satellitenfunk (später SAT.1), die am 1. Januar 1984 die deutsche Medienlandschaft für immer verändert hat. Um Punkt 9:58 nahm sie aus einem improvisierten Kellerstudio in Ludwigshafen ihren Sendebetrieb auf, mit einer technischen Reichweite von 1.200 Haushalten mit Kabelfernsehempfang.

Trotz dieser bescheidenden Anfänge erreichte das private Fernsehen in Deutschland innerhalb kürzester Zeit bundesweit ein Millionenpublikum - und machten dem etablierten und mit Milliarden DM ausgestatteten öffentlich-rechtlichen Rundfunk schnell ernstzunehmende Konkurrenz.

Die Programmverantwortlichen der Privaten schafften es in den 80ern, die Sehgewohnheiten der Deutschen für immer umzukrempeln. Die jungen Fernsehmacher*innen und Entertainer*innen hatten weitreichende Freiheiten und entwickelten mit nur geringen Mitteln innovative und neuartige TV-Formate, die in der Bundesrepublik zum Tagesgespräch wurden. Die Sittenwächter*innen echauffierten sich über „Tutti Frutti“, Tageszeitungen berichteten über Skandale auf dem „Heißen Stuhl“ und Jugendliche rotteten sich an den Wochenenden mit einem Bier in der Hand vor den Fernseher zusammen, um gemeinsam die Kult-Show „Alles Nichts Oder?“ zu sehen. Die teils legendären Fernsehsendungen brannten sich quasi ins kollektive Gedächtnis einer ganzen Generation.

Unser Podcast „Zapping for Freedom“ lässt diese Pionierzeit des Free-TVs in acht Episoden wieder aufleben und wirft einen unterhaltsamen, informativen und auch leicht nostalgischen Blick hinter die Kulissen und die Stories der privaten Fernsehrevolution in Deutschland. Natürlich mit dabei: Stars und auch Macher*innen der ersten Stunde, wie unter anderem Hugo Egon Balder, Bastian Pastewka, Gaby Papenburg, Mike Carl, Jürgen Doetz oder Lilo Wanders, die uns mit teils nie zuvor erzählten Geschichten spannende und persönliche Einblicke gewähren.

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Trotz dieser bescheidenden Anfänge erreichte das private Fernsehen in Deutschland innerhalb kürzester Zeit bundesweit ein Millionenpublikum - und machten dem etablierten und mit Milliarden DM ausgestatteten öffentlich-rechtlichen Rundfunk schnell ernstzunehmende Konkurrenz.

Die Programmverantwortlichen der Privaten schafften es in den 80ern, die Sehgewohnheiten der Deutschen für immer umzukrempeln. Die jungen Fernsehmacher*innen und Entertainer*innen hatten weitreichende Freiheiten und entwickelten mit nur geringen Mitteln innovative und neuartige TV-Formate, die in der Bundesrepublik zum Tagesgespräch wurden. Die Sittenwächter*innen echauffierten sich über „Tutti Frutti“, Tageszeitungen berichteten über Skandale auf dem „Heißen Stuhl“ und Jugendliche rotteten sich an den Wochenenden mit einem Bier in der Hand vor den Fernseher zusammen, um gemeinsam die Kult-Show „Alles Nichts Oder?“ zu sehen. Die teils legendären Fernsehsendungen brannten sich quasi ins kollektive Gedächtnis einer ganzen Generation.

Unser Podcast „Zapping for Freedom“ lässt diese Pionierzeit des Free-TVs in acht Episoden wieder aufleben und wirft einen unterhaltsamen, informativen und auch leicht nostalgischen Blick hinter die Kulissen und die Stories der privaten Fernsehrevolution in Deutschland. Natürlich mit dabei: Stars und auch Macher*innen der ersten Stunde, wie unter anderem Hugo Egon Balder, Bastian Pastewka, Gaby Papenburg, Mike Carl, Jürgen Doetz oder Lilo Wanders, die uns mit teils nie zuvor erzählten Geschichten spannende und persönliche Einblicke gewähren.

Die Macher & unsere Gäste

Bastian Pastewka

zu Gast

Einem breiten Publikum bekannt wurde der Schauspieler, Komiker, Drehbuchautor, Synchron- und Hörbuchsprecher Bastian Pastewka Ende der 1990er Jahre durch die Sketchsendung „Die Wochenshow“. Danach folgten Rollen in zahlreichen Serien und Filmen wie in seiner eigenen Sitcom „Pastewka“, der„Wixxer“-Reihe und „Morgen hör ich auf“. Pastewka wurde vielfach ausgezeichnet, so mehrmals mit dem Deutschen Comedypreis, mit der Goldenen Kamera und dem Adolf-Grimme-Preis.

Hugo Egon Balder

zu Gast

Der Schauspieler, Moderator und Musiker ist seit über 30 Jahren aus der Deutschen Unterhaltungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Er startete seine Karriere zunächst als Schlagzeuger, Komponist und Texter, bevor er bei Radio Luxemburg seine ersten Erfahrungen in der Moderation sammelte. Dank Shows wie „Alles Nichts Oder?!“ und „Tutti Frutti“ wird er Anfang der 90er Jahre zu einem der ersten RTL-Gesichter, verlegt sich ab 1993 auf die Produktion, u.a. der Kult-Formate „RTL Samstag Nacht“ und „Freitag Nacht News“. Anfang der 2000er kehrt Balder auf den Bildschirm zurück, produziert und moderiert bei SAT.1 das erfolgreiche Comedy-Quiz „Genial daneben“.

Lilo Wanders

zu Gast

Lilo Wanders erfand sich selbst 1989 als Figur für ein Theaterstück im von ihr mitbegründeten Schmidt-Theater in Hamburg und moderierte neben Corny Littmann und Marlene Jaschke vier Jahre die legendäre Schmidt-Mitternachts-Show im NDR. Zur „Grande Dame“ der erotischen Fernsehunterhaltung wurde sie ab 1994 durch die VOX-Sendung „Wa(h)re Liebe“, die sie mehr als 10 Jahre moderierte und in der sie die unterschiedlichen Themen des Genres Liebe, Sex und Partnerschaft beleuchtete. Lilo Wanders spielt in Filmen, schreibt Bücher, ist Gast in Talk-Shows und debattiert öffentlich über Fragen zur Philosophie. Daneben steht sie seit Jahren mit eigenen kabarettistischen Programmen auf deutschsprachigen Bühnen, spielt in Boulevard-Komödien und führt manchmal in den Sommermonaten Touristen und Einheimische durch ihren Stadtteil St. Pauli.

Torben Struck

Host

Torben Struck war 8 Jahre lang bei verschiedenen Münchner Radiostationen (Radio Energy, Radio Gong, M945) tätig und hat 3,5 Jahre als Moderator bei ANTENNE BAYERN gearbeitet. In dieser Zeit hat er Funktionen als Regisseur, Produzent, Redakteur und Sprecher übernommen und neben dem Sendebetrieb zahlreiche weitere Audioproduktionen konzipiert und produziert. Seit über 15 Jahren arbeitet Torben Struck als Produzent und Drehbuchautor im Filmbereich und kann auf mehrere international erfolgreiche Spiel- und Dokumentarfilmproduktionen zurückblicken. Im Audiobereich ist er als Dozent an der „Mediaschool Bayern“ für die Bereiche Moderation und Sendungsdramaturgie verantwortlich. Vor allem aber ist Torben Struck ein Kind der 80er und frühen 90er Jahre und absoluter Liebhaber der ersten Showprogramme des Privatfernsehens.

Christoph Menardi

Produzent

Christoph Menardi ist Absolvent der Hochschule für Fernsehen und Film München und beruflich seit über 15 Jahren als Produzent, Autor, Redakteur und Dramaturg für Film- und Fernsehproduktionen im fiktionalen und non-fiktionalen Bereich tätig. Die von ihm entwickelten und betreuten Produktionen konnten hunderttausende Besucher im deutschen Kino begeistern und erhielten zahlreiche renommierte nationale und internationale Preise, wie die Auszeichnung der Deutschen Akademie für Fernsehen, den Cinema for Peace Award und den deutschen Filmpreis. Neben seiner beruflichen Tätigkeit forscht er aktuell im Rahmen seiner Dissertation im Bereich der neueren deutschen Fernsehgeschichte und hat sich dabei unter anderem mit der Entstehung des Privatfernsehens in Deutschland eingehend auseinandergesetzt.