Zentrale Zeitgeist

Viel wird diskutiert über die Millennials, die alles hinterfragen und vor allem viel einfordern. Aber wie ist es denn nun wirklich, als Generation Y aufzuwachsen? Zwei waschechte Millennials fischen nach Klarheit im trüben Wasser des digitalen Zeitalters.

Beschreibung

Was kam nach den Babyboomern und der Generation X? Die Millennials oder auch Generation Y, also all diejenigen die zwischen 1980 und 1999 geboren wurden. Diese ist vor allem bekannt dafür, alles zu hinterfragen. Sagt ja schon der Name: Das Y wird als „Why“, also „Warum“ ausgesprochen. Auf die Millennials brach ein riesiger Schwall von Informationen und neuen Möglichkeiten herein, und das Zauberwort, das über allem steht, ist die Digitalisierung. Nachgesagt wird dieser Generation so einiges: Die Millennials investieren viel in Bildung, sind immer auf der Suche nach dem Sinn, werfen traditionelle Strukturen wie klassische Familienmodelle oder Bürojobs über Bord und setzen lieber auf Homeoffice und CoWorking-Spaces. Die Geradlinigkeit im Lebenslauf wird aufgegeben für die individuelle Entfaltung und überhaupt soll es nicht nur um die Arbeit gehen. Work-Life-Balance? Unbedingt! Überhaupt wuchsen die Millennials in einem Umfeld auf, das ihnen vermittelte, dass Jeder alles schaffen kann. Aber was für eine Welt hinterlässt die Generation Y eigentlich ihren Nachfolgern? Welche Welt wurde ihnen von den vorhergehenden Generationen überlassen? Und was hat dieses „Internet“ mit all dem zu tun?

Diesen Fragen gehen die Hosts Aurel Mertz und Kat Kaufmann, selbst Millennials, in „Zentrale Zeitgeist“ nach. Dabei werden so ziemlich alle Aspekte des Aufwachsens in den 80ern und 90ern schonungslos auf den Tisch gelegt, denn mal ehrlich, diese beiden Jahrzehnte waren vor allem eins: speziell. Das sehen auch die Generationen, die vor den Millennials kamen so, denn für sie ist die Generation Y vor allem eins: ein Mysterium. Aurel und Kat machen es sich daher zur Aufgabe, über die „Themen der Millennials“ zu forschen und im trüben Wasser des digitalen Zeitalters nach Klarheit zu fischen.

Wenn dir bei Begriffen wie Nachmittags-Talkshows („Arabella Kiesbauer“), Mixtapes und dem Satz „Ich will irgendwas mit Medien machen“ wohlige Schauer über den Rücken laufen, dann bist du hier richtig. Auch ein Arschgeweih ist erlaubt.

Unsere Hosts

Kat Kaufmann

Kat Kaufmann stellt sich an der Seite von Aurel den großen Fragen der Generation Y. Auch sie ist ein Millennial, 1981 in St. Petersburg geboren, Anfang der 90er emigrierte ihre Familie nach Deutschland. Kat ist als Schriftstellerin, Komponistin und Fotografin tätig – und laut Aurel ein „Meltingpot der Generationen“. Ihr Debütroman „Superposition“ wurde 2015 mit dem ZDF-aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet.

Aurel Mertz

Passend für einen Millennial wollte auch Aurel „was mit Medien“ machen und studierte daher Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Das klassische Praktikum im TV mündete in einer Ausbildung in der Axel Springer Akademie. Mittlerweile arbeitet er als Moderator, Autor, Schauspieler sowie Latenight-Host und kann verirrte Spatzen mit der bloßen Hand fangen.